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Unlucky Monkey
Japan
1998 Regie und Buch: Sabu. Besetzung:
Hiroshi Shimizu, Akira Yamamoto, Ikko Suzuki, Kimika Yoshino.
Farbe. 106 Minuten. Original mit englischen Untertiteln. |
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Die beiden Möchtegern-Banditen Nishida und Yamasaki wollen eine Bank ausrauben. Es ist ein schicksalhafter Tag für sie: als sie bei der Bank ankommen, macht sich gerade ein anderer Räuber mit der Beute aus dem Staub. Und wie das Schicksal so spielt, werden sowohl Nishida als auch der andere Gangster von einem Auto angefahren, und die Beute fällt unerwartet in Yamasakis Hände. Er flieht und stößt dabei mit einer jungen Frau zusammen, die er aus Versehen ersticht. In der Zwischenzeit töten die drei mit der Murata-Familie verbundenen Banditen Kamata, Kaneda und Matsuda - auch rein zufällig - Tachibana, das Oberhaupt des Seiryu Klans. Um alle Beweisstücke loszuwerden und die eigene Haut zu retten, beschließen sie, die Leiche zu vergraben. Doch schon bald erfährt der Klan von dem Mord und sinnt auf Rache. Während die Murata-Familie noch überlegt, was zu tun ist, trifft Yamasaki auf sie und bietet ihnen reuevoll das Geld an unter der Bedingung, daß sie ihn danach töten. Die Vier machen sich auf den Weg, um die Beute aus dem Versteck zu holen. Doch das Geld liegt genau an der Stelle, wo Tachibanas Leiche vergraben ist… Anders als in Sabus früheren Filmen, in denen die Geschichte vor allem durch Action vorangetrieben wurde, wird in ›Unlucky Monkey‹ die Handlung durch den inneren Aufruhr der Charaktere bestimmt, die durch eine alptraumhafte Welt voller makaberer Situationen geistern. (Internationales Forum des jungen Films, Berlin 1998) Auf der diesjährigen Berlinale war der Film ein Publikumshit und wurde als Meisterwerk des neuen japanischen Films gefeiert. |