Who´s Camus Anyway

Who´s Camus Anyway ?

Kamyu nante shiranai

DEUTSCHLANDPREMIERE

Japan 2005. Farbe. 115 Minuten.

Japanisch mit englischen Untertiteln.

Regie & Drehbuch: YANAGIMACHI Mitsuo.

Kamera: FUJISAWA Junichi.

Musik: SHIMIZU Yasuaki.

Mit KASHIWABARA Shuji, YOSHIKAWA Hinano, MAEDA Ai, NAKAIZUMI Hideo, KUROKI Meisa, TAGUCHI Tomorowo, HONDA Hirotaro.

Produktion: Who's Camus Anyway? Production Committee.

Weltvertrieb: Gold View Co.


YANAGIMACHI Mitsuo, 1945 in der Präfektur Ibaraki geboren, gründete nach ersten Erfahrungen als Regieassistent 1974 seine eigene Produktionsfirma.
Seitdem drehte er Jukyusai no chizu / A Nineteen Year's Old Map (1979), Saraba Itoshiki Daichi / Farewell to the Land (1982), Himatsuri / Fire Festival (1985), Shadow of China (1990), Ai ni tsuite, Tokyo / About Love, Tokyo (1993),
Tabi suru Pau Jyangfu / Wondering Peddlers (1995), um dann als Filmdozent zu arbeiten.

Who´s Camus Anyway

Eine Gruppe junger Filmstudenten versucht einen Film zu drehen. Darin soll die Hauptperson einen Mord begehen, ohne dafür ein Motiv zu haben, außer, um zu sehen, wie es sich anfühlt. Um sich besser in seine Rolle versetzen zu können, wird dem Hauptdarsteller empfohlen, Camus' "Der Fremde" zu lesen.
Aber ‚sehen, wie es sich anfühlt' wird langsam zum Motto der Filmcrew. Die Experimentierfreude wird so groß, dass die Grenzen zwischen Fiktion und Realität zu verschwinden drohen.
Der Projektleiter, ein Dozent, ist dabei keine große Hilfe, denn er hat eigene Sorgen - nicht umsonst auch den Spitznamen Aschenbach (die Hauptperson aus ‚Tod in Venedig').
Who's Camus Anyway? ist nicht nur eine äußerst spannende Film-im-Film-Geschichte, gespickt mit vielen Filmzitaten, sondern auch ein Portrait der modernen japanischen Jugend - und gegen Ende wird er derartig dramatisch, dass es einem den Atem verschlägt...



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