Blood an Bones

Blood an Bones

Chi to Hone

Japan 2004. Farbe. 144 Minuten.

Japanisch mit englischen Untertiteln.

Nach der Novelle von YAN Sogiru.

Regie: SAI Yoichi.

Drehbuch: SAI Yoichi, Wi-Shing Chong.

Kamera: HAMADA Tsuyoshi.

Musik: IWASHIRO Taro.

Mit KITANO Takeshi, ARAI Hirofumi, TABATA Tomoko, ODAGIRI Joe, SUZUKI Kyoka.

Produktion: Be-Wild.

Weltvertrieb: Celluloid Dreams.


SAI Yoichi, geboren 1949 in Nagano, gilt als einer der wichtigsten japanischen Regisseure der 90er.
In seinem großen Erfolg Tsuki ha docchi ni deteiru / All Under the Moon (1993) behandelte er als einer der Ersten das Schicksal der in Japan lebenden koreanischen Minderheit, zu der er selbst gehört.
Weitere Filme: Jukkai no mosquito / The Mosquito in the Tenth Floor (1983), Marks no yama / Marks (1995), Keimusho no naka / Doing Time - In Prison (2002),
Quill (2004).

Blood an Bones

1923 kommt der junge Koreaner Shun-pei Kim in Osaka an, auf der Suche nach Arbeit und einem neuen Leben.
Doch das Leben in Japan ist hart. Koreaner werden diskriminiert und leben wie in einem Ghetto zusammen.
Kim begegnet dem Ganzen mit brutalem Egoismus. Seine Familie schindet er rücksichtslos bis auf die Knochen. Seine 10-jährige Tochter muss bei der Zeugung ihres Bruders zusehen: einer Vergewaltigung.
Und das ist nur der Anfang einer Reihe von Quälereien, Brutalitäten und Grausamkeiten, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Anfangs nur ein einfacher Arbeiter, baut sich Shun-pei eine eigene Räucherfisch-Fabrik auf und wird zum Kreditgeber. Er legt sich eine japanische Geliebte zu und terrorisiert das gesamte Viertel.
Doch wer Gewalt sät, wird nur Hass ernten...

Regiestar KITANO Takeshi spielt die Hauptrolle in diesem epischen Historienfilm weder flach noch eindimensional.
Er gibt seiner Rolle eine Härte, die unter die Haut geht - vielleicht seine bisher beste darstellerische Leistung.
Die bildgewaltige Erzählung hält den Zuschauer von Anfang an gefangen und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los.



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