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Katakurike No Koufuku
Japan 2001. Farbe. 113 Minuten.
Regie: MIIKE Takashi.
Drehbuch: YAMAGISHI Kikumi.
Kamera: YAMAMOTO Hideo.
Musik: ENDO Koji, MAKAINO Koji.
Besetzung: NISHIDA Naomi, SAWADA Kenji, IMAWANO Kiyoshiro, MATSUZAKA Keiko, TAKEDA Shinji, TAKENAKA Naoto, TAMB Tetsuro. Produktion und Weltvertrieb: Shochiku. MIIKE Takashi, geboren 1960 in Osaka, drehte seit seinem Debut Lady Hunter: Koroshi no Prelude (1991) fast 40 Filme, teils bis zu acht pro Jahr. In Deutschland wurde er vor allem durch Audition bekannt. MIIKES Gesamtwerk umfasst alle erdenklichen Genres und könnte sprunghafter nicht sein, vom Soft-Porno über sozialkritische und -satirische Filme bis zu Horrorthrillern, darunter Fudoh: The New Generations (1996), Rainy Dog (1997), The Bird People in China (1998), DOA / Dead or Alive (1999), Audition (1999), Hyoryu gai / The City of Lost Souls (2000), The Guys from Paradise (2000), Dead or Alive II (2000), Family (2001), Visitor Q (2001) (3. Festival des Neuen Japanischen Films 2001), Koroshiya ichi / Ichi the Killer (2001), Dead or Alive - Final (2001) Araburu Tamashii tachi / Agitator (2001), Jitsuroku Ando Noboru Outlaw-den: Rekka / Rekka: Deadly Outlaw (2002), Shangri-La (2002), Sabu (2002). |
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Inmitten einer ländlichen Idylle betreibt die Familie KATAKURI einen Landgasthof. Bald wird die neue Straße Ströme von Touristen und Wanderern herbeiführen, so hofft sie jedenfalls. Die Straßenbauer lassen jedoch auf sich warten, und die Gäste, die vereinzelt eintreffen, überleben aus dem einen oder anderen Grund nicht eine Nacht. Den ersten ließen noch Selbstmordgedanken in dem kleinen Hotel absteigen, doch bereits die nächsten Besucher finden ein eher unerwartetes Ende. Die KATAKURIS versuchen, die ungewöhnlichen Todesfälle zu vertuschen und vergraben die Leichen im nahe gelegenen Wald. Die Todesserie reißt jedoch nicht ab, und der Familie fällt es zunehmend schwerer, das Verschwinden ihrer Gäste zu erklären.
Eigentlich schreckt MIIKE Takashi, auch wenn er eher als ein Spezialist für ultrabrutale, actionreiche Yakuza-Streifen gilt, vor keinem Genre zurück. Diesmal wandelt der japanische Erfolgsregisseur, geradezu ein Monstrum an Produktivität, wieder einmal auf neuen Pfaden - zumindest was die Form angeht. The Happiness of the Katakuris, ein Remake der südkoreanischen Horror-Komödie Quiet Family, hätte leicht ein Horrorfilm werden können, doch MIIKE macht daraus ein rabenschwarzes ... Musical!!!
Und so singen und tanzen sich die KATAKURIS zwischen den sich langsam stapelnden Leichen hindurch. Mit viel schwarzem Humor beschwört MIIKE in seinem Film das Streben einer durchschnittlich durchgeknallten Familie nach etwas Glück.
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