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Tokyo Eyes
Fankreich/Japan
1998 Regie: Jean-Pierre LIMOSIN. Buch: J.-P. LIMOSIN, Santiago AMIGORENA, Philippe MADRAL, SAKAMOTO Yuji. Besetzung:
TAKEDA Shinji, YOSHIKAWA Hinano, SUGIMOTO Tetta, MIZUSHIMA Kaori, KITANO Takeshi.
Farbe. 95 Minuten. Original mit deutschen Untertiteln. |
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Tokyo. Das Jahrhundert ist am Ende angelangt. Die Polizei jagt K, den rätselhaften Killer, der keiner ist. Denn wo immer er ist - hinter dicken Brillengläsern verborgen - seine Waffe auf ein Opfer richtet, drückt er zwar ab, doch verfehlt er sein Ziel.
Die junge Hinano arbeitet in einem Schönheitssalon und lebt mit ihrem Bruder zusammen, der im Fall K ermittelt. Hinano langweilt sich, denn anders, als ihr Bruder ihr einmal versprochen hat, lernt sie bei ihrer Arbeit nichts, was sie im Leben weiterbringt.
In der U-Bahn begegnet sie dem Killer, und magisch angezogen folgt sie ihm. Sie will ihn ausliefern, doch sie kann es nicht...
In Tokyo Eyes verführt uns J.-P. LIMOSIN zu einer ganz besonderen Sicht auf die Wirklichkeit. Er lädt uns dazu ein, Konventionen und Berechenbarkeit einfach abzuschütteln. Das ist eine starke Vision mit einer großen Neugierde auf die Dinge und die Menschen um uns herum...
LIMOSIN hat sich gänzlich dem japanischen Umfeld ausgesetzt, um die versteckten Bedeutungen hinter den Ausdrucksformen einer Sprache aufzuspüren, die er selbst nicht spricht. Tokyo Eyes wurde ohne jede finanzielle Unterstützung von außen produziert. Die eingefahrenen Wege internationaler Co-Produktionen zu verlassen, hat diesem Projekt die erforderliche Freiheit verschafft. Die Grenzen neu zu setzen, neue Wege zu erfinden: das war das Vergnügen dieser Produktion. Nun liegt mit Tokyo Eyes ein wirklich ungewöhnlicher Film vor, der nicht verkrampft versucht, originell zu sein. Ein Film, der Flügel verleiht.
(PANAHI Hengameh, Produktion) |