Uzumaki

UZUMAKI

.....out of this world.....

( = Spirale )

Japan 2000.

Regie: Higuchinsky (HIGUCHI Akihiro).

Buch: NITTA Takao, KAJI Kengo & YASUO Chika (nach dem gleichnamigen Manga von ITO Junji).

Kamera: KOBAYASHI Gen.

Musik: SUZUKI Keiichi & KASHIBUCHI Tetsuro.

Besetzung: HATSUNE Eriko, Fhi Fan, OSUGI Ren, SUWA Taro, SAEKI Hinako, Shin Eu Kyung, TAKAHASHI Keiko.

35mm. Farbe. 91 Minuten. Japanisch mit deutschen Untertiteln.

HIGUCHINSKY (HIGUCHI Akihiro), geboren 1969 in der Ukraine, entwarf neben Regie- und Kameraarbeit bei Promotion-Videoclips für Künstler wie L’Arc en Ciel visuelles Material für Events bei RAY Corporation. Uzumaki ist sein Filmdebüt.

Uzumaki

Im japanischen Kurouzu-Cho (etwa: Die schwarze Spirale) entdeckt die Schülerin Kirie, dass hinter der normalen Fassade des kleinstädtischen Lebens etwas beunruhigendes und verstörendes schlummert: Es beginnt damit, wie sie den Vater ihres besten Freundes dabei beobachtet, wie er mit obsessivem Interesse die Spirale eines Schneckengehäuses filmt. Dieser harmlose Vorfall, dem sie weiter keine Beachtung schenkt, soll jedoch bald eine bizarre Wendung erhalten, als sie feststellt, dass der Mann ein krankhaftes Fetisch-Verhältnis zu Spiralen im allgemeinen besitzt. Er glaubt, in ihnen ein Tor zu einer anderen, unbekannten Welt entdeckt zu haben und prophezeit, dass die Wesen dieser Welt - mit ihrer hypnotischen und destruktiven Art - bald die Erde kontrollieren werden.

Unvergleichlich sind die von Higuchinsky erschaffenen Charaktere, einzigartig und ‘out-of-this-world’ ist die (Fantasie-)Welt, in der sie leben. Der Mix der Stile und Genres ist wild und unverfroren, die Spannweite bewegt sich von poetischen und visuell-prachtvollen Bildern bis hin zu kruden Effekt-Sequenzen. Eine Klassifizierung als fantastischer oder Horror-Film wäre zu einfach. Uzumaki ist eng verbunden mit seinem Entstehungsland Japan und dessen wilder wie auch bizarrer Pop-Kultur. Die Vorlage stammt von Manga-Autor ITO Junji, der einer der bekanntesten Künstler des Genres und berühmt für seine Verzerrungen und maßlosen Übersteigerungen der Realität ist. Glücklicherweise fand sich mit Higuchinsky genau der Regisseur, der es schaffen konnte, die als unverfilmbar geltenden Visionen ITOS adäquat umzusetzen.


ITO Junji, geboren 1963 in der Präfektur Gifu, wurde inspiriert von dem Horror-Manga-Künstler UMEZU Kazuo. Sein Manga-Debüt Tomie wurde 1987 für den Umezu-Manga-Award nominiert und erhielt den zweiten Preis der Jury.

Seine Mangas erschienen regelmäßig in Magazinen wie ‘Halloween’ oder ‘Nemuki’, durch die er Schritt für Schritt aufgrund seiner exzellenten, wahnsinnigen Stories an Popularität gewann. Der Durchbruch gelang ihm 1998 mit Uzumaki, in der Reihe Weekly Big Comic Spirits der Shougakkan Serie, die mit den anderen beiden großen Wochenmagazinen Weekly Jump und Weekly Magazine zu den ‘Majors’ innerhalb der japanischen Comic-Magazine gehört.

(Verleihinfo)


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